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Darf der Staat ausnahmsweise foltern?
Dogmatik und Dissonanz: Die verfassungsrechtliche und rechtsphilosophische Anatomie der Rettungsfolter
Der Law and Liberty Circle Bayreuth lädt ein zur Diskussion über das Folterverbot. Gemeinsam wollen wir anhand des Aufsatzes “Darf der Staat ausnahmsweise foltern?” von Winfried Brugger den folgenden Fragen nachgehen: Ist die Unterscheidung der h.M. zwischen dem Brechen des Widerstands (Todesschuss) und dem Beugen des Willens (Folter) dogmatisch überzeugend oder bloßer Formalismus? Darf der Staat für ein abstraktes Prinzip („saubere Hände“) den Tod tausender unschuldiger Bürger in Kauf nehmen? Wer kontrolliert die Exekutive in einem solchen Ausnahmezustand, und wie lässt sich eine „Dammbruch-Gefahr“ (Normalisierung der Folter) rechtlich verhindern? Die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr und findet in Bayreuth statt.
Der Law and Liberty Circle Bayreuth heißt alle Interessierten willkommen. Er bezieht keine Stellung zu konkreten rechtlichen oder politischen Fragen; sämtliche geäußerten Meinungen sind die des Referenten. Der Verein betreibt keine Lobbyarbeit, nimmt keine politischen Positionen ein und unterstützt keine Kandidaten für öffentliche Ämter.
